Nadin Zaya: Geopolitik ist mehr als Sicherheitspolitik
Nadin Zaya, mit 28 Jahren jüngstes Präsidiumsmitglied der FDP, diskutierte mit Peiner FDP-Mitgliedern und Gästen über liberale Ideen, Wirtschafts- und Außenpolitik und den Grund, warum die FDP gebraucht wird. Zaya erzählt, dass viele Menschen ihr in der persönlichen Begegung sagen „Die FDP wird gebraucht als liberale Kraft der Mitte“. Auch viele Teilnehmer des Abends berichten von ähnlichen Gesprächen. Die FDP sei eine Stimme für solide Finanzen. Für Eigentum. Für wirtschaftliche Vernunft. Für Bürgerrechte. Für Menschen, die arbeiten, gründen, investieren und Verantwortung übernehmen. „Gerade wir Junge brauchen keinen Staat, der uns einfach Geld zusteckt, sondern einen Staat, der aufhört, uns Steine in den Weg zu legen“, so Zaya. Menschen erreicht man am besten durch das persönliche Gespräch. Sie tritt ein für eine achtsamere Kommunikation. Zaya sagt: „Wir wollen nicht die Lautesten sein“. Für die kommende Landtagswahl rät Zaya den Peiner Liberalen und ihren Gästen, besonderen Wert auf den Haustürwahlkampf zu legen, um die Bürger im direkten Kontakt zu überzeugen. „Idealerweise mit einer Stimme für die FDP“, so Zaya.
Der Liberalismus hat nicht nur eine Zukunft, sondern Deutschland braucht ihn dringend. Das gelte sowohl in der Wirtschaftspolitik als auch in der Geopolitik. „Geopolitik ist mehr als Sicherheitspolitik“ sagt Zaya. Thematisch müsse sich die FDP bei Bildung, Digitalisierung und Menschen- und Bürgerrechten Schwerpunkte setzen. „Wir müssen klar, sachlich, aber mit Herz sprechen.“ Und die FDP müsse zeigen, dass liberale Politik nicht abstrakt ist, sondern die Lebensrealität der Menschen konkret verbessern kann: „Es gibt viele Menschen, die sagen: Steuerpolitik ist langweilig. Bis man ihnen erklärt, was auf ihrer Gehaltsabrechnung steht und warum. Dann wird es plötzlich sehr konkret.“