| |
Nachdem die rot-grüne Mehrheit im Ilseder Rat aus Unvermögen
oder vorsätzlich die Fusionsgespräche mit Lahstedt durch
brüskierende Forderungen derart belastet hat, dass es Lahstedt
leicht gemacht wurde, sich von der vernünftigen Lösung Fusion
abzusetzen, rollen nun die Krokodilstränen. Frau Heuer (SPD)
stimmt jetzt in das unrealistische Gerede einer
Eigenentschuldung ein, das in Lahstedt schon seit Wochen durch
die Reihen geistert. Damit wird dem Publikum nur erneut Sand in
die Augen gestreut. Die Hürden für eine Eigenentschuldung sind
ungleich höher als für die Entschuldung bei Fusion. Und wenn den
Protagonisten der jetzigen Querelen die mindestens 12,5
Millionen Euro, die das Land den Gemeinden bei einem
Zusammenschluss schenken wollte, nicht reichten, wie wollen sie
es dann ohne Fusion schaffen? So wie die Blockademehrheit in
Ilsede und die Verweigerer in Lahstedt hat noch niemand den
Karren in den Dreck gefahren.
Ganz nebenbei hat dieses unwürdige Taktieren auch der Stadt
Peine die Augen über die Unzuverlässigkeit der Ilseder
Ratsmehrheit geöffnet, so dass die Option, sich mit Peine
zusammenzuschließen, wie von Frau Weigand von den Grünen
gefordert, auch in weite Ferne gerückt ist.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Verlängerung der Antragsfrist
beim Land bis 2013 den im Herbst diesen Jahres neu zu wählenden
Räten die Chance lässt, mit neuen Mehrheiten zur Vernunft
zurückzukehren und das notwendige Projekt Fusion neu anzugehen.
|
|