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Deutlich zugenommen hat der Verkehr
auf der Heinrich-Hertz-Straße im Gewerbegebiet Stederdorf nach
den jüngsten Firmenansiedlungen. Politiker warnen bereits vor
dem Verkehrs-Infarkt und schlagen deshalb gleich mehrere
Lösungen vor.
Für einen Ausbau der
Heinrich-Hertz-Straße mit zusätzlicher Abbiegespur spricht sich
Dr. Rainer Döring von der FDP/GUB-Fraktion im Peiner Stadtrat
aus.
"Es sind ja bereits weitere Unternehmensansiedlungen geplant.
Wir sollten deshalb handeln, bevor neue Belastungen auftreten",
fordert der 66-jährige.
Als besonders problematisch sieht Döring den Abschnitt der
Heinrich-Hertz-Straße zwischen der Caroline-Herschel-Straße und
der Ostrandstraße: "Die Straße ist einfach zu eng", sagt der
FDP-Mann, der einen Vergleich zur Woltorfer Straße zieht: Diese
ist an ihrer breitesten Stellen 8,40 Meter und damit 75
Zentimeter breiter als die Heinrich-Hertz-Straße. Die
Verkehrsdichte sei auf der Letzteren aber spürbar höher. |
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Peine, den 21. Oktober 2010
zitiert nach PAZ v. 21.10.10 |
Dass die Heinrich-Hertz-Straße zu
schmal ist, sei selbst für Laien leicht erkennbar: Lastwagen,
die vom Autohof auf die Straße abbiegen, müssen teilweise sogar
die Gegenfahrbahn benutzen.
Verschärft habe sich die Situation dadurch, dass der neue
Renovierungsmarkt und Kaufland eine gemeinsame Einfahrt nutzen,
die über die Caroline-Herschel-Straße, eine Seitenstraße der
Heinrich-Hertz-Straße, angebunden ist.
Die Verlängerung der Caroline-Herschel-Straße zur Ostrandstraße,
südlich entlang von Kaufland, sei deshalb ebenfalls notwendig.
Darüber hinaus müsse eine zweite Zufahrt von der
Heinrich-Hertz-Straße zum Kaufland-Parkplatz eingerichtet
werden. Döring: "Diesbezügliche Gespräche zwischen dem
Bürgermeister Michael Kessler und Kaufland waren bisher
erfolglos." Sowohl die Verlängerung der Caroline-Herschel-Straße
als auch die Einrichtung eines Kreisels an der Ecke
Autohof/Ostrandstraße sind in der aktuellen Änderung des
Flächennutzungsplanes vorgesehen.
Für die Realisierung dieses Plans benötige die Stadt
Fördermittel. Voraussetzung dafür sei, dass die Stadt die
Planung bis Ende 2010 abschließt, so Döring. "Das Gute ist, dass
keiner der beteiligten wirklich bestreitet, dass die Belastung
auf der Heinrich-Hertz-Straße inakzeptabel ist." |
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